Corona  -  Sars-CoV 2  - Covid-19  -  Pandemie  -

'Lockdown light' hat leider nicht ausgereicht!

Vermeiden Sie vorerst bitte weitgehend alle nicht dringenden Kontakte ! -

gerade auch im persönlichen Bereich,

wo der Großteil der Infektionen stattfindet !

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Im Folgenden bekommen Sie   

1.) grundlegendes Wissen zur Impfung gegen Corona

2.) zum Umgang mit Corona allgemein (im letzten Drittel dieser Seite)

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Scheuen Sie sich nicht, sich zur Impfung anzumelden!

Wir sind überzeugt, dass die Impfung genauso effektiv wie sicher ist.

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Eine brandaktuelle preprint-Studie der Universität Edinburgh zeigt,

dass die COVID-bedingten Krankenhauseinweisungen

bereits vier Wochen nach der ersten Impfung

um ca. 90% verringert waren !

(95% für Astra-Zeneca, 85% für Biontec/Pfizer, 19.02.21)

https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3789264

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Wie funktioniert die mRNA-Corona-Impfung im Körper?

Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Impf-mRNA den Zellkern nicht antastet und also unsere DNA und  damit unser Erbgut nicht verändert !

 

Die Abbildung oben zeigt, dass die verwendeten mRNA-Impfstoffe

den Zellkern und die darin befindlichen Erbinformationen nicht antasten,

sondern lediglich die Produktion einiger Virusmerkmale

an den sogenannten Ribosomen in Gang bringen.

Diese führen dann außerhalb der Zelle zur Antikörperbildung.

 

Erläuterung:

Eine Schutzimpfung funktioniert so, dass dem Körper Merkmale des Virus präsentiert werden, welche dann die Antikörperproduktion gegen diese Merkmale anregen. Diese Merkmale bestehen aus einigermaßen komplizierten Eiweißmolekülen (=Proteinen), die schwierig herzustellen sind.

Das neue Prinzip der Impfung mit mRNA macht, dass der Körper selbst diese Proteine herstellt. Der Vorteil besteht darin, dass diese mRNA viel einfacher und schneller herzustellen ist als die Proteine selbst!

(Die Pharmahersteller Sanofi und GSK arbeiten gemeinsam an einem proteinbasierten Impfstoff, dessen Zulassung bis zur Mitte dieses Jahres erwartet wird.)

mRNA = messengerRNA ist die Kopie eines DNA-Abschnitts.

Die DNA befindet sich im Zellkern und beinhaltet die

Baupläne für alle Proteine des Organismus = Erbgut.

Wenn der Körper normalerweise ein Protein herstellen möchte, schickt er eine

Kopie des Bauplans = mRNA zu den Ribosomen. Diese 

funktionieren wie ein 3-D-Drucker und produzieren das gewünschte Eiweiß.  

 

 

Hier nochmal genauer ("für ganz Gescheite") :  

(Bildquelle:  ribosomen funktion - Bing images )

(transfer-RNA: Kopien kürzerer RNA-Anschnitte, welche passende Aminosäuren-Sequenzen anschaffen)

 

Bei einer mRNA-Impfung werden nun also die Baupläne verschiedener Virusmerkmale injiziert. Diese werden von den entsprechenden immunkompetenten Zellen aufgenommen. In diesen Zellen gelangen sie direkt an die Ribosomen und veranlassen die Proteinbiosynthese = Produktion der Virusmerkmale.  

 

Der umgekehrte Weg, also dass die mRNA in die Zelle geht und das Erbgut verändert, ist so gut wie ausgeschlossen!

Sonst würde ja jeder Schnupfen wie auch alle anderen RNA-Virusinfektionen unsere Gene manipulieren!

 

Übrigens:

Die Impf-RNA wird im Körper rasch - in ein bis spätestens zwei Tagen -  abgebaut. 

 

Noch ein Wort zu den "Langzeit"folgen:

Die sind wohl bei vorausgegangenen Impfstudien immer

innerhalb von sechs Wochen aufgetreten. 

Die Narkolepsie z.B. als Folge der Schweinegrippen-Impfung

wurde in den Zulassungsstudien deshalb nicht erkannt, weil nur knapp 2000 Testpersonen geimpft worden waren. Die Nebenwirkung trat in der am meisten betroffenen Altersgruppe aber nur bei ca. jedem 16 000. Impfling auf. 

(Quelle: weiter unten verlinktes Youtube-Video zur mRNA-Impfung)

 

Deshalb wurden die aktuellen Impfstoffe zwei Monate lang an (der Hälfte von)

über 37 000 (Biontec), bzw. 28 000 (Moderna) Impflingen studiert. 

(Die andere Hälfte gehörte zur Kontrollgruppe,

welche nicht den Impfstoff, sondern ein Placebo erhalten hat)

 

 

... und zu Impfreaktionen:

Als Impfreaktion bezeichnet man die durch die Aktivierung des Immunsystems ausgelösten grippeähnlichen Symptome, die ein bis einige Tage andauern. Sie treten bei wenigen Geimpften auf - bei den mRNA-Impfstoffen durchaus öfter und deutlicher als z.B. bei der Grippe-Impfung.

 

Das könnte - wenngleich selten - für alte, schwer kranke Patienten

vielleicht eine zu große Belastung darstellen.

In diesem Zusammenhang hier -der Vollständigkeit halber- noch eine Meldung über einige Todesfälle (33 von 48680) nach Impfung in Norwegen:

#Faktenfuchs: Nein, Norwegen hat die Impfung nicht verboten | BR24

 

Die Impfeffektivität liegt zwischen 94 und 95%.  

Schwerwiegende Nebenwirkungen waren in den Phase-III-Studien nicht häufiger als in der Placebo-/Kontrollgruppe aufgetreten.  Vier Fälle von vorrübergehender Gesichtslähmung gab es unter dem Moderna- Impfstoff .

 

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Gerne dürfen Sie sich folgendes Video zur mRNA-Impfung anschauen.

Es informiert umfassend und ist ganz witzig aufgemacht:

 

https://www.youtube.com/watch?v=GBq_l2llyzo&feature=youtu.be

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DNA - / Vektor - Impfstoffe

 

Beim Impfstoff der Firma AstraZeneca handelt es sich um einen Vektor-Impfstoff. 

Auch hier wird der Körper veranlasst, die Virusmerkmale

selbst zu herzustellen, damit dann Antikörper dagegen produziert werden

Dabei wird hier aber nicht mRNA, sondern ein DNA-Abschnitt

mit dem Bauplan für die Virusmerkmale

 in den Zellkern eingeschleust und zwar

mit Hilfe eines im Menschen nicht vermehrungsfähigen Virus (=Vektor)

Dass der Impfstoff im Zellkern zur Wirkung kommt, 

wirft Fragen hinsichtlich einer möglichen Veränderung des Erbgutes auf.

Diese Gefahr wird von Fachleuten weitestgehend ausgeschlossen

und zwar mit der Begründung,

dass das eingeschleuste DNA-Bruchstück

sich weder in unsere DNA einbringen noch sich vermehren kann.

Und selbst, wenn dieser sehr unwahrscheinliche Fall einträte,

würde die so veränderte Zelle rasch vom körpereigenen Abwehrsystem beseitigt.

Die Impf-DNA selbst hat im menschlichen Körper nur eine kurze "Lebens"dauer.

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Quelle: gut gemachtes Video vom gleichen Autor wie oben 

 

Wirkweise der Vektor Impfstoffe gegen COVID19 - YouTube 

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Vgl. auch die Eher kritischere Aussage des Mikrobiologen und

Virologen der Universität Halle, Alexander Kekulé

in seinem Corona-Podcast (PDF-Fsssung , Seite 2):  

Kekulés Corona-Kompass, Folge 147 als Textversion | MDR.DE

 

 

Vektorimpfstoffe sind nicht ganz neu.

Es gibt sie seit Jahren schon gegen Ebola und Dengue-Fieber.

Vektorimpfstoffe: Wirkmechanismus & Risiken - NetDoktor 

 

In der Phase-III-Studie wurden knapp 24000 Probanten 2 Monate

beobachtet (- die Hälfte davon, wie immer, in der Kontrollgruppe).

Ältere waren nicht eingeschlossen, weshalb eine vorläufige Zulassung

in Deutschland nur für Menschen bis zum 64. Lebensjahr ausgesprochen worden ist.

 

Die Effektivität der Impfung wird mit 70,4% angegeben.

Man liest auch von einer Effektivität von 90%. Diese Zahl bezieht sich

auf den Teil der Prüflinge (knapp 1/3), welche bei der ersten Impfung nur die 

halbe Standarddosis erhalten haben. Dies muß wohl aus Versehen passiert sein.

Weshalb diese niedrigere Dosierung besser gewirkt haben könnte, ist uns nicht bekannt. 

Bei den anderen 2/3 ergab sich eine Effektivität von gut 62%. 

Zusammengerechnet ergeben sich die oben genannten 70,4%.

Zugelassen ist der Impfstoff für die Standarddosierung.

Nachtrag:

Wenn der Impfabstand zwischen 1. und 2. Dosis auf mindestens 12 Wochen verlängert wird,

könnte die Wirksamkeit gut 82% betragen (Lancet v. 7.12.20)

 

Als schwerwiegende Nebenwirkung trat ein Fall von

"Transverser Myelitis" (Lähmung) auf.

Das passierte allerdings auch in der Kontroll-/Placebo-Gruppe.

Ein Zusammenhang mit der Impfung konnte bislang nicht gefunden werden.

 

Die Kosten liegen wesentlich niedriger als bei den beiden mRNA-Impfstoffen.

 

Die Effektivität des Astra-Zeneca-Impfstoffes sieht nach Studienlage

schlechter aus als bei den beiden mRNA-Präparaten.

Die Wirksamkeit ist jedenfalls noch

wesentlich besser als bei jeder Grippe-Impfung.

Außerdem: wer trotz Impfung sich infiziert,

hat mit großer Sicherheit einen milderen Verlauf !

 

DER ARZNEIMITTELBRIEF, Jahrgang 55, Februar 2021 meint zu den

vermeintlich schlechteren Studienergebnissen von Astra-Zeneca:

"Ein...Vergleich ist...aus unserer Sicht...nicht zulässig, u-a,

weil die Studien unterschiedliche Probanten (Testpersonen)

in unterschiedlichen Regionen der Welt eingeschlossen haben,

in denen teilweise auch schon stärker ansteckende Virusvarianten kursierten.

Zudem unterscheiden sich die Studien...in ihrer Durchführung deutlich...

Bei...der Verhinderung von Krankenhausbehandlungen

betrug die  Wirksamkeit 100%" 

 

Und Prof. Drosten setzt sich in seinem Podcast vom 16. Febr. für die

Ehrenrettung des Astra-Zeneca-Impfstoffes ein und sagt,

dass aus den Studien nicht herausgelesen werden könne,

der Impfstoff wirke nicht gegen die Südafrika-Mutante.

Diese  spiele außerdem vorerst in  Europa keine Rolle!

coronaskript270.pdf (ndr.de)

 

 

Wichtig ist hierzulande,

dass wir möglichst rasch hohe Impfzahlen erreichen -

Erst wenn die Hälfte der Bevölkerung 

mit mindestens der 1. Dosis geimpft ist,

wird sich das deutlich auf die Infektionszahlen auswirken -

und das geht im Moment nur mit dem Astra-Zeneca- Impfstoff !

 

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Ausführliche wissenschaftliche Informationen zur Impfung

bietet das Robert-Koch-Institut:

Epidemiologisches Bulletin 5/2021 (rki.de)

 

Für Laien bekömmlichere

ausführliche Information zu Corona und zur Impfung

finden Sie auch hier:

Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19), Atemwegserkrankungen - Deximed

 

                    

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Für Fragen zum persönlichem Corona-Verdacht 

bieten sich neben unserer Praxis folgende Kontakte an:

 

      Ärztlichen Bereitschaftsdienst:

116117 

oder das Bürgertelefon Corona

 324- 44 44

 

Für allgemeine Fragen bitte die 09131 6808-5101 anrufen

(Corona-Hotline des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) 

 

 

Sie müssen am Telefon mit Wartezeiten rechnen!

 

Doch Sie können sich auch hier informieren :

 

https://www.116117.de/de/coronavirus.php

 

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

 

https://www.stmgp.bayern.de/

 

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

 

https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/infektionsschutz/infektionsmonitor-bayern/

 

Freiwilligen Zentrum Augsburg

 

 

 

SO KÖNNEN SIE SICH UND ANDERE SCHÜTZEN


Grundsätzlich können Sie selbst viel tun,

um sich und andere zu schützen

Coronaviren werden in der Regel über Tröpfchen aus den Atemwegen übertragen. Gelangen diese an die Hände, kann eine Übertragung erfolgen, wenn Sie beispielsweise Ihr Gesicht berühren.

Deshalb ist eine gute Händehygiene Teil der Vorbeugung.
  Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife.


  Vermeiden Sie es, sich mit den Händen ins Gesicht zu fassen.


  Husten oder niesen Sie in ein Papiertaschentuch und werfen Sie dieses danach in einen Abfalleimer mit Deckel. Niesen und husten Sie in die Armbeuge.


  Halten Sie einen Abstand von mindestens 1,50 Metern und nutzen Sie einen Mund-Nasen-Schutz in geschlossenen Räumen und

wenn im Freien der Mindestabstand nicht gewährleistet ist.

Darüber hinaus scheint die Aerosolbildung ein wesentlicher Infektionsherd bei den sogenannten Hotspots wie in Ischgl zu sein. Das heißt:

Feinste Tröpfchen werden z.B. bei lautem Sprechen und Singen versprüht.

Diese sind viel feiner als die, welche bei einer "feuchten" Aussprache verspuckt werden und

halten sich lange in der Luft. Deshalb gilt:

Lüften-Lüften-Lüften !

 

Ergänzend sei gesagt, dass eine OP-Maske,

auch als Mund-Nasen-Schutz (MNS) bezeichnet,

sehr gut gegen das 'Verspucken' von Viren

durch Feuchte Aussprache, aber auch

 - wenngleich nicht ganz so gut wie FFP2 -

gegen die Bildung und das Einatmen von Aerosol schützt -

je enger die Maske abschließt, desto besser.

Dann schützt sie auch den Träger gut vor einer Infektion.

Eine FFP2-Maske, die nicht dicht abschließt,

schützt kaum besser als ein einfacher MNS. 

 

 

Neue Vorschrift: 

FFP2-Masken

im ÖPNV, in Geschäften und Arztpraxen

(das Praxispersonal ist ausgenommen)

 

Philippine-Welser-Straße 4
Eingang zwischen „Cafe Eber” und „Henry`s Coffee”

Telefon: 0821 3199903

 

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