Corona  -  Sars-CoV 2  - Covid-19  -  Pandemie  -

 Kostenlose Schnelltests können Sie in den reichlichen Testzentren bekommen

Wir bevorzugen in der Praxis die zuverlässigeren PCR-Tests,

welche wir täglich ab 16°° durchführen und deren Ergebnis nach ca. 36 Std., im Eilfall schneller, vorliegt.

Dazu ist eine Terminvereinbarung nötig.

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Scheuen Sie sich nicht, sich zur Impfung anzumelden!

Wir sind überzeugt, dass die Impfung genauso effektiv wie sicher ist.

Übrigens: dass ein Impfstoff erst gestoppt und dann wieder freigegeben wird,

bzw. erst nur für Jüngere und dann für nur für Ältere, zeigt, dass

 die Verantwortlichen wachen Auges sind und

umgehend auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse reagieren!

Das sollte -entgegend landläufiger Meinung- unser Vertrauen stärken !

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Leider werden wir bislang mit unzureichenden Mengen an Impfdosen ausgestattet.

Das heißt, wir führen eine Warteliste für Impfwillige,

die nach und nach alle einen Impftermin bekommen.

 

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AKTUELL:

Der Astra-Zeneca-Impfstoff 'Vaxzevria' ist inzwischen für alle Altersgruppen freigegeben.

Viele Jüngere sehen darin eine Chance bald eine Impfung zu bekommen.

Dies entspricht aber nicht den Empfehlungen der Ständigen Impfstoffkomission (4. Aktualisierung v. 1.4.)

und bedarf einer besonders gründlichen Aufklärung.

Dazu finden Sie eine Risikoabschätzung gegen Ende von Kapitel 2.),

 wenn Sie einfach zum letzten Drittel dieser Seite herunterscrollen bis

zur Überschrift Vaxzevria und Thrombose

 

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Im Folgenden bekommen Sie

1.)  Die Priorisierungsliste

2.) grundlegendes Wissen zur Impfung gegen Corona

3.) zum Umgang mit Corona allgemein (im letzten Viertel dieser Seite)

 

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 1.) Priorisierungsliste: bitte  öffnen Sie die PDF.

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2.)

Vorab: ausführliche Informationen zu allen Impfstoffen finden Sie hier:

https://www.impf-info.de/vortr%C3%A4ge,-literatur-etc/vortr%C3%A4ge/82-coronoia/335-covid_impfstoffe.html

 

Wie funktioniert die mRNA-Corona-Impfung im Körper?

Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Impf-mRNA den Zellkern nicht antastet und also unsere DNA und  damit unser Erbgut nicht verändert !

Die Abbildung oben zeigt, dass die verwendeten

mRNA-Impfstoffe von BioNTec und Moderna

den Zellkern und die darin befindlichen Erbinformationen nicht antasten,

sondern lediglich die Produktion einiger Virusmerkmale

an den sogenannten Ribosomen in Gang bringen.

Diese führen dann außerhalb der Zelle zur Antikörperbildung.

 

Erläuterung:

Eine Schutzimpfung funktioniert so, dass dem Körper Merkmale des Virus präsentiert werden, welche dann die Antikörperproduktion gegen diese Merkmale anregen. Diese Merkmale bestehen aus einigermaßen komplizierten Eiweißmolekülen (=Proteinen), die schwierig herzustellen sind.

Das neue Prinzip der Impfung mit mRNA macht, dass der Körper selbst diese Proteine herstellt. Der Vorteil besteht darin, dass diese mRNA viel einfacher und schneller herzustellen ist als die Proteine selbst!

(Die Pharmahersteller Sanofi und GSK arbeiten gemeinsam an einem proteinbasierten Impfstoff, dessen Zulassung bis zur Mitte dieses Jahres erwartet wird.)

mRNA = messengerRNA ist die Kopie eines DNA-Abschnitts.

Die DNA befindet sich im Zellkern und beinhaltet die Baupläne für alle Proteine des Organismus = Erbgut.

Wenn der Körper normalerweise ein Protein herstellen möchte, schickt er eine

Kopie des Bauplans = mRNA zu den Ribosomen. Diese 

funktionieren wie ein 3-D-Drucker und produzieren das gewünschte Eiweiß.  

 

 

Hier nochmal genauer ("für ganz Gescheite") :  

(Bildquelle:  ribosomen funktion - Bing images )

(transfer-RNA: Kopien kürzerer RNA-Anschnitte, welche passende Aminosäuren-Sequenzen anschaffen)

 

Bei einer mRNA-Impfung werden nun also die Baupläne verschiedener Virusmerkmale injiziert. Diese werden von den entsprechenden immunkompetenten Zellen aufgenommen. In diesen Zellen gelangen sie direkt an die Ribosomen und veranlassen die Proteinbiosynthese = Produktion der Virusmerkmale.  

 

Der umgekehrte Weg, also dass die mRNA in die Zelle geht und das Erbgut verändert, ist so gut wie ausgeschlossen!

Sonst würde ja jeder Schnupfen wie auch alle anderen RNA-Virusinfektionen unsere Gene manipulieren!

Übrigens:

Die Impf-RNA wird im Körper rasch - in ein bis spätestens zwei Tagen -  abgebaut. 

 

Noch ein Wort zu den "Langzeit"folgen:

Die sind wohl bei vorausgegangenen Impfstudien immer innerhalb von sechs Wochen aufgetreten. 

Die Narkolepsie z.B. als Folge der Schweinegrippen-Impfung

wurde in den Zulassungsstudien deshalb nicht erkannt, weil nur knapp 2000 Testpersonen geimpft worden waren. Die Nebenwirkung trat in der am meisten betroffenen Altersgruppe aber nur bei ca. jedem 16 000. Impfling auf. 

(Quelle: weiter unten verlinktes Youtube-Video zur mRNA-Impfung)

 

Deshalb wurden die aktuellen Impfstoffe zwei Monate lang an (der Hälfte von)

über 37 000 (BioNTech), bzw. 28 000 (Moderna) Impflingen studiert. 

(Die andere Hälfte gehörte zur Kontrollgruppe,

welche nicht den Impfstoff, sondern ein Placebo erhalten hat)

 

... und zu Impfreaktionen:

Als Impfreaktion bezeichnet man die durch die Aktivierung des Immunsystems ausgelösten grippeähnlichen Symptome, die ein bis einige Tage andauern. Sie treten bei wenigen Geimpften auf - bei den mRNA-Impfstoffen durchaus öfter und deutlicher als z.B. bei der Grippe-Impfung.

 

Das könnte - wenngleich selten - für alte, schwer kranke Patienten vielleicht eine zu große Belastung darstellen.

In diesem Zusammenhang hier -der Vollständigkeit halber- noch eine Meldung über einige Todesfälle (33 von 48680) nach Impfung in Norwegen:

#Faktenfuchs: Nein, Norwegen hat die Impfung nicht verboten | BR24

 

Die Impfeffektivität liegt zwischen 94 und 95%.  

Schwerwiegende Nebenwirkungen waren in den Phase-III-Studien nicht häufiger als in der Placebo-/Kontrollgruppe aufgetreten.  Vier Fälle von vorrübergehender Gesichtslähmung gab es unter dem Moderna- Impfstoff .

 

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Gerne dürfen Sie sich folgendes Video zur mRNA-Impfung anschauen.

Es informiert umfassend und ist ganz witzig aufgemacht:

https://www.youtube.com/watch?v=GBq_l2llyzo&feature=youtu.be

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DNA - / Vektor - Impfstoffe

 

Bildquelle: https://images.app.goo.gl/RAnucTUg9u2Ywgir6

 

Beim Impfstoff der Firma AstraZeneca handelt es sich um einen Vektor-Impfstoff. 

Auch hier wird der Körper veranlasst, die Virusmerkmale

selbst zu herzustellen, damit dann Antikörper dagegen produziert werden

Dabei wird hier aber nicht mRNA, sondern ein DNA-Abschnitt

mit dem Bauplan für die Virusmerkmale

 in den Zellkern eingeschleust und zwar

mit Hilfe eines im Menschen nicht vermehrungsfähigen Virus (=Vektor).

 

Dass der Impfstoff im Zellkern zur Wirkung kommt, wirft Fragen hinsichtlich einer möglichen Veränderung des Erbgutes auf.

Diese Gefahr wird von Fachleuten weitestgehend ausgeschlossen und zwar mit der Begründung,

dass es äußerst unwahrscheinlich sei, dass das eingeschleuste DNA-Bruchstück

sich in unsere DNA einbringen oder sich vermehren könne.

Und selbst, wenn dieser sehr unwahrscheinliche Fall einträte,

würde die so veränderte Zelle rasch vom körpereigenen Abwehrsystem beseitigt.

Die Impf-DNA selbst hat im menschlichen Körper nur eine kurze "Lebens"dauer.

 

Quelle: gut gemachtes Video vom gleichen Autor wie oben bei der mRNA-Impfung:

Wirkweise der Vektor Impfstoffe gegen COVID19 - YouTube 

 

Auch Prof. Drosten erklärt das ganz gut in der 274. Folge seines Podcasts

unter der Überschrift FUNKTION VEKTOR-IMPFSTOFF auf Seite 15 f.

https://www.ndr.de/nachrichten/info/coronaskript274.pdf

 

In der Phase-III-Studie wurden knapp 24000 Probanten 2 Monate

beobachtet (- die Hälfte davon in der Kontrollgruppe).

Als schwerwiegende Nebenwirkung trat ein Fall von "Transverser Myelitis" (Lähmung) auf.

Das passierte allerdings auch in der Kontroll-/Placebo-Gruppe.

Ein Zusammenhang mit der Impfung konnte bislang nicht gefunden werden.

 

Die Kosten liegen wesentlich niedriger als bei den beiden mRNA-Impfstoffen.

 

Die Effektivität des Astra-Zeneca-Impfstoffes 

ist möglicherweise ein bisschen schlechter als die der beiden mRNA-Präparate.

Die Wirksamkeit ist in jedem Fall wesentlich besser als bei jeder Grippe-Impfung.

Außerdem: wer trotz Impfung sich infiziert, hat mit großer Sicherheit einen milderen Verlauf !

 

DER ARZNEIMITTELBRIEF, Jahrgang 55, Februar 2021 meint zu den

vermeintlich schlechteren Studienergebnissen von Astra-Zeneca:

"Ein...Vergleich ist...aus unserer Sicht...nicht zulässig, u.a.,

weil die Studien unterschiedliche Probanten (Testpersonen)

in unterschiedlichen Regionen der Welt eingeschlossen haben,

in denen teilweise auch schon stärker ansteckende Virusvarianten kursierten.

Zudem unterscheiden sich die Studien...in ihrer Durchführung deutlich...

Bei...der Verhinderung von Krankenhausbehandlungen

betrug die  Wirksamkeit 100%" 

 

Neue Studien bestätigen die Wirksamkeit des Impfstoffes:

Am 2.3.21 veröffentlichte das Public Health England im "Lancet" eine Vergleichsstudie, die

keinen Unterschied zwischen Astra-Zeneca oder BioNTech fand.

Außerdem war die Wirksamkeit gegen die englische Mutante B1.1.7 höchstens leicht vermindert.

https://khub.net/documents/135939561/430986542/Early+effectiveness+of+COVID+vaccines.pdf/ffd7161c-b255-8e88-c2dc-88979fc2cc1b?t=1614617945615

 

Die Universität von Bristol publiziert am 3.3.21 eine Preprint-Studie mit 433 Personen aus dem Großraum der Stadt,

die über 80 Jahre alt waren und praktisch Alle mindestens ein Mal mit Astra-Zeneca oder BioNTec geimpft waren:

Für beide Impfstoffe ergab sich eine Schutzwirkung von ca. 80%!

https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3796835

 

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Neu zugelassen: Johnson&Johnson

Dieser DNA-Impfstoff muß nur einmal gegeben werden. Er scheint auch gegen die aktuellen Mutanten wirksam zu sein.

In der Phase 3-Studie an über 40000 Probanten ergab sich eine Wirksamkeit von deutlich über 80% für schwere Verläufe.

5 Krankheitsereignisse wie Verschlimmerung einer MS wurden als nicht impfstoffbezogen eingestuft.

Allerdings gibt die FDA zu bedenken, dass

Thromboembolien häufiger als in der Placebogrruppe aufgetreten seien.

Dies ist vor dem Hintergrund der beim ähnlichen Astra-Zeneca-Impfstoff aufgetretenen Sinusvenenthrombosen beachtenswert,

Quelle: COVID-19 - Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe - 13.03.2021 - Impf-Info © Dr. Steffen Rabe (impf-info.de) 

 

 

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Vaxzevria und Thrombose

Das Risiko wird mit 1: 100 000 als sehr selten eingestuft.

Aufgrund der Seltenheit dieser Nebenwirkung

war sie in der Zulassungsstudie mit 24 000 (bzw. die Hälfte davon in der
Gruppe der Geimpften) Testperonen nicht aufgefallen.

 

Die Europäische Arzneimittel-Behörde hat am 23. April Risiko-Berechnungen veröffentlicht.

Hier wird das Risiko einer Thrombose nach der Erstimpfung verglichen mit

dem Risiko, durch eine COVID-19-Erkrankung entweder

1.) ins Krankenhaus oder 2.) auf die Intensivstation zu müssen oder 3.) zu versterben.

Die Risiken werden dabei aufgeschlüsselt nach

a) Alter und b) Inzidenz (hoch= ca. 900, mittel= ca. 400, niedrig= ca. 60 pro 100 000 Personen)

 

So verhält sich z.B. bei niedriger Inzidenz

das Risiko durch eine COVID-Erkrankung zu versterben 

gegenüber dem Risiko nach Erstimpfung

eine symptomatische Thrombose zu erleiden (davon ca. 1/5 mit Todesfolge)

für 20 - 40 -Jährige ca. 0 : 2

für 50 - 60 -Jährige ca. 1 : 1

                     für 60 - 70 -Jährige      3 : 1   (pro 100 000)

Annex to Vaxzevria Art.5.3 - Visual risk contextualisation (europa.eu)

 

Man sieht, dass mit dem Alter das Thrombose-Risiko abnimmt,

während die Gefährdung durch eine COVID-Erkrankung zunimmt.

Also gilt: je jünger, desto zweifelhafter der Sinn einer Impfung mit Vaxzevria

(und wahrscheinlich auch mit anderen Vektor-Impfstoffen wie der von Johnson&Johnson) 

 

Eine ähnliche Berechnung aus der Universität Cambridge vergleicht die durch die Impfung erreichte

Entlastung der Intensivstationen mit dem Thrombose-Risiko

und zwar bei einer noch niedrigeren Inzidenz von 20/100 000.

Astrazeneca-Risiko-Rechner: So hoch ist Ihr Thrombose-Risiko nach Impfung - FOCUS Online

 

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Ausführliche wissenschaftliche Informationen zur Impfung

bietet das Robert-Koch-Institut:

Epidemiologisches Bulletin 5/2021 (rki.de)

 

Für Laien bekömmlichere

ausführliche Information zu Corona und zur Impfung

finden Sie auch hier:

Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19), Atemwegserkrankungen - Deximed

 

                    

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3.)

 

Für Fragen zum persönlichem Corona-Verdacht 

bieten sich neben unserer Praxis folgende Kontakte an:

 

      Ärztlichen Bereitschaftsdienst:

116117 

oder das Bürgertelefon Corona

 324- 44 44

 

Für allgemeine Fragen bitte die 09131 6808-5101 anrufen

(Corona-Hotline des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) 

 

 

Sie müssen am Telefon mit Wartezeiten rechnen!

 

Doch Sie können sich auch hier informieren :

 

https://www.116117.de/de/coronavirus.php

 

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

 

https://www.stmgp.bayern.de/

 

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

 

https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/infektionsschutz/infektionsmonitor-bayern/

 

Freiwilligen Zentrum Augsburg

 

 

 

SO KÖNNEN SIE SICH UND ANDERE SCHÜTZEN


Grundsätzlich können Sie selbst viel tun,

um sich und andere zu schützen

Coronaviren werden in der Regel über Tröpfchen aus den Atemwegen übertragen. Gelangen diese an die Hände, kann eine Übertragung erfolgen, wenn Sie beispielsweise Ihr Gesicht berühren.

Deshalb ist eine gute Händehygiene Teil der Vorbeugung.
  Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife.


  Vermeiden Sie es, sich mit den Händen ins Gesicht zu fassen.


  Husten oder niesen Sie in ein Papiertaschentuch und werfen Sie dieses danach in einen Abfalleimer mit Deckel. Niesen und husten Sie in die Armbeuge.


  Halten Sie einen Abstand von mindestens 1,50 Metern und nutzen Sie einen Mund-Nasen-Schutz in geschlossenen Räumen und

wenn im Freien der Mindestabstand nicht gewährleistet ist.

Darüber hinaus scheint die Aerosolbildung ein wesentlicher Infektionsherd bei den sogenannten Hotspots wie in Ischgl zu sein. Das heißt:

Feinste Tröpfchen werden z.B. bei lautem Sprechen und Singen versprüht.

Diese sind viel feiner als die, welche bei einer "feuchten" Aussprache versprüht werden und

halten sich lange in der Luft. Deshalb gilt:

Lüften-Lüften-Lüften !

 

Neue Vorschrift: 

FFP2-Masken

im ÖPNV, in Geschäften und Arztpraxen

(das Praxispersonal ist ausgenommen)

 

 

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